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Wachkoma

Appaliker

Als Appaliker werden Menschen bezeichnet, die sich aufgrund eines applischen Syndroms im Wachkoma befinden. Hervorgerufen wird dieses Krankheitsbild durch schwere Schädigungen des Gehirns, wie sie z. B. nach schweren Autounfällen auftreten können.

Meist sind dadurch die gesamten Funktionen des Großhirns betroffen, auf welche der Appalliker entsprechend verzichten muss. Einigen Studien zufolge geht man mittlerweile davon aus, dass Appalliker von ihrer Umwelt mehr mitbekommen, als Außenstehende bei ihrem Anblick für möglich halten würden.

Einige wenige Patienten sind wohl zu einer nonverbalen Kommunikation durchaus fähig. Andere Appalliker zeigen ein Bewusstsein für ihre Umgebung und sich selbst. Das Krankheitsbild des Appallikers kann allerdings sehr unterschiedlich ausfallen. Die Symptome können auch einen erhaltenen Wach-Schlaf-Rhythmus und schwimmende Augenbewegungen beinhalten. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine bewusste Wahrnehmung oder eine gesteuerte Kommunikation. Einige Automatismen und Reflexe, welche vom Großhirn gesteuert werden, funktionieren weiterhin. Jedoch sind alle 4 Extremitäten vollständig gelähmt.

Für jeden Appalliker besteht die Chance irgendwann aus dem Wachkoma wieder zu erwachen. Allerdings liegen die Chancen weit unter 50 %. Ist der Appalliker allerdings ein junger Mensch und hat das Wachkoma weniger als 24 Stunden angedauert, so besteht Hoffnung auf vollständige Genesung. Für eine Erholung des Appallikers sind die Voraussetzungen bei einer traumatischen Hirnschädigung zudem besser, als bei einem durch Minderdurchblutung oder Sauerstoffmangel hervorgerufenen Wachkoma.

Wachkoma

Mit Wachkoma wird der Zustand des vollständigen Verlustes der Kommunikationsfähigkeit und des Bewusstseins bezeichnet.

Wachkoma – die Ursachen

Das neurologische Krankheitsbild des Wachkomas wird durch schwerste Verletzungen des Gehirns hervorgerufen. Die häufigsten Ursachen für diese Krankheit liegen in Sauerstoffmangel oder Schädel-Hirn-Traumata.

Wachkoma – die Symptome

Wachkomapatienten werden in der Regel auf einer Intensivstation untergebracht und betreut. Dort werden die Langzeitpatienten künstlich beatmet und ernährt. Je nach Phasen der neuerologischen Funktionswiederherstellung werden unterschiedliche Therapieformen für die Intensivpatienten durchgeführt.

Wachkoma – die Phasen

Phase A: Die Akutbehandlung stellt in dieser Phase den Mittelpunkt dar. So wird mit einer Ernährungssonde die Ernährung des Wachkomapatienten sichergestellt. Häufig sind in dieser Phase Luftröhrenschnitte notwendig, um auch die Beatmung des Langzeitpatienten zu sichern.

Phase B: In diesem Stadium des Wachkomas beginnt man mit der Frührehabilitation. Im Kern geht es dabei um die Aspekte der Neuropsychologie und Ergotherapie. In dieser Phase des Wachkomas sollen die psychischen, motorischen und geistigen Funktionen verbessert werden.

Als weiterführende Rehabilitation wird die Phase C bezeichnet. In dieser Phase können die Wachkomapatienten bereits an der Therapie eigenständig mitarbeiten, obwohl sie natürlich weiterhin intensive Pflegebetreuung benötigen.

Im folgenden werden in Phase D die medizinische Rehabilitation, in Phase E die nachgehende Rehabilitation, in Phase F die aktivierende Rehabilitation und in Phase G das begleitende, betreute Wohnen an die Frühmobilisierung angeschlossen. Damit ist die stufenweise Genesung von Wachkomapatienten gewährleistet.