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Pflegedienst Badenstedt

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Krankheit

Krankheitsbild

Was ein einzelner Mensch im Falle einer Krankheit bemerkt bzw. die Symptome, die sich bei der jeweiligen Erkrankung zeigen, werden als Krankheitsbild verstanden. Alles was nicht “gesund” ist, gilt in diesem Zusammenhang als “krank”. Entsprechend stehen Patienten unter Leidensdruck und gemindertem Wohlbefinden.

Krankheitsbilder im Alter

Zum Alltag älterer Leute gehören Krankheiten zunehmend hinzu. Jedoch ist das Altern natürlich keine Krankheit, auch wenn sich Körper und Geist einen Prozess der Rückbildung durchmachen.

Natürlich sind ältere Menschen für bestimmte Krankheitsbilder anfälliger als jüngere Menschen. Durch den Alterungsprozess werden Organe und ihre Funktionen geschwächt. Entsprechend kann der ältere Mensch Belastungen aus der Umwelt nicht mehr so gut widerstehen.

Typische Krankheitsbilder im Alter

Bestimmte Krankheitsbilder häufen sich mit zunehmendem Alter. Folgende Krankheiten und deren Krankheitsbilder sind als Beispiele zu nennen:

  • Dekubitus oder Druckgeschwür
  • Alzheimer
  • Demenz
  • Diabetes
  • Verstopfung oder Obstipation
  • Koronare Herzerkrankungen
  • Osteoporose
  • Morbus Parkinson
  • Schlaganfall

Des Weiteren wird im Alter durch bestimmte Krankheitsbilder ein erhöhter Pflegebedarf ausgelöst. Insbesondere betroffen sind Blinde, Beatmungspatienten, Wachkomapatienten und MS-Patienten. Spezielle Pflegeangebote, die sich an dem jeweiligen Krankheitsbild der Erkrankung orientieren, werden daher von entsprechenden Einrichtungen angeboten.

Parkinson

Nach dem englischen Arzt James Parkinson, wurde die Krankheit Parkinson benannt. Im Jahre 1817 verfasste James Parkinson seine Abhandlung über die Schüttellähmung in der Monographie. Morbus Parkinson, gemeinhin einfach als Parkinson-Krankheit bezeichnet, stellt eine Zitter- bzw. Schüttellähmung dar. Dabei handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, die sehr langsam fortschreitet.

Das Krankheitsbild von Parkinson

Parkinson ist, als eine chronische Erkrankung anzusehen. Sie wird bestimmt durch das Absterben bestimmter Nervenzellen in der Mittelhirnstruktur, in der der Botenstoff Dopamin vorherrscht. Ein daraus resultierender Dopamin-Mangel führt letztendlich zu einer Verminderung der Aktivitäten in den so genannten Basalganglien der Großhirnrinde. Parkinson geht mit den Hauptsymptomen Muskelstarre, verlangsamten Bewegungen bis hin zur Bewegungslosigkeit, Muskelzittern und Haltungsinstabilität einher.

Parkinson – ein Begriff

Momentan definiert sich die Parkinson Krankheit durch die Forderung eines Hauptsymptoms mit wenigstens einem Kardinalsymptom wie der instabilen Körperhaltung oder Ruhetremor. Zusätzlich können diverse vegetative, sensible, kognitive oder psychische Störungen auftreten.

Grundsätzlich stellt der Begriff Parkinson einen Oberbegriff für die oben genannten symptomatischen Krankheiten dar. Morbus Parkinson ist dabei die Hauptkrankheit, die ohne vorliegende äußere oder genetische Ursachen ausbricht. Allerdings kann auch eine so genannte sekundäre oder symptomatische Parkinson Krankheit vorliegen, wenn eine bestimmte äußere Ursache ausschlaggebend ist. Wenn neben einem neurodegenerativen Krankheitsbild auch noch weitere Symptome vorliegen, so wird diese Erkrankung als atypisches Parkinson-Syndrom bezeichnet.

Das Erkennen von Parkinson

Meistens bricht die Parkinson Krankheit zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr aus. In seltenen Fällen kann sie bereits vor dem 40. Lebensjahr auftreten. Derzeit sind in Deutschland zirka 300.000 bis 400.000 Fälle bekannt.

Parkinson ist eine Krankheit, die schleichend beginnt und bis zum Lebensende fortschreitet. Die Symptome werden im Verlauf stärker und besser erkennbar. Ein frühes Anzeichen von Parkinson ist beispielsweise beim Laufen zu erkennen, wenn ein Arm ein reduziertes Mitschwingen zeigt. Bei Parkinson treten häufig Schmerzen im Schulterbereich und einseitige Muskelverspannungen auf, die den Patienten zunächst in die Praxis eines Orthopäden führen.

Pflege von Parkinson Patienten

Eine umfangreiche pflegerische und ärztliche Betreuung ist bei der Parkinson Krankheit notwendig. Verschiedene Therapieformen stehen zur Verfügung, die für Parkinson-Patienten hilfreich sind. Je nach Stand des Erkrankungsstadiums sind unterschiedliche Pflegeleistungen für eine optimale Betreuung wichtig. Menschen mit Parkinson können auf einige Hilfsmittel wie Rollator, Rollstuhl, Greifhilfen oder spezielles Besteck zurückgreifen, die das Alltagsleben erleichtern können. Zuschüsse kann der Patient in Form eines speziellen Pflegegeldes erhalten, um das individuelle Umfeld zu verbessern. Häufig können auch Zuschüsse der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen.

Chronische Erkrankung

Unter chronischen Erkrankungen verstehen sich Krankheiten, die entweder aus einem lang anhaltenden Prozess degenerativer körperlicher oder psychischer Veränderungen entstehen oder dauerhafte körperliche und seelische Schäden bzw. Behinderungen nach sich ziehen. Wenn eine Erkrankung nicht ausheilt oder die Ursache der Krankheit nicht behoben werden kann, findet eine Chronifizierung statt, die zu einer chronischen Erkrankung führt.

Bekannte chronischer Erkrankungen

Zu den bekanntesten chronischen Erkrankungen zählen Asthma, Diabetes, Demenz, Parkinson, Gicht, Rheuma, Epilepsie, Morbus Crohn und Multiple Sklerose. Zirka 20 % der Bürger gelten in Deutschland als chronisch Kranke. Zudem hat so gut wie jeder Bundesbürger im Verwandten- oder Bekanntenkreis eine Person mit einer chronischen Erkrankung. Mehr als 80 % aller Menschen leiden an chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Bronchialleiden oder bösartige Tumore und versterben auch daran. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland rund 1,2 Millionen Menschen an Morbus Alzheimer. 50 % aller Menschen sterben an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Tumore schlagen mit 25 % zu Buche. Multiple Sklerose und Morbus Parkinson zählen zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen.  Von den Erwachsenen leiden zirka 5 % an Neurodermitis, 2 % an Asthma und 5 % an Diabetes mellitus.

Chronische Erkrankungen und ihre Bedeutung für Betroffene

Für Menschen mit chronischen Erkrankungen verändern sich das Wohlbefinden und die Körperintegrität, woraus sich eine Änderung des Selbstkonzepts ergibt. Betroffene erleben sich selbst als Personen, die über ihr eigenes Leben einen Teil der Kontrolle verloren haben. Das emotionale Gleichgewicht gerät dadurch ins Wanken. Eine schwere Erkrankung stellt zudem häufig eine Lebensbedrohung dar. Bei chronisch Kranken ist daher die richtige Pflege und Betreuung von entscheidender Bedeutung.