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Pflegedienst Badenstedt

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Ambulante Pflegedienste

Psychische Störung

Wer im Denken, Handeln, Fühlen, Verhalten und Erleben von der gesellschaftlichen Norm abweicht, gilt in der Regel als psychisch gestört. Ebenfalls zum Krankheitsbild einer psychischen Störung gehört das psychische Leiden des Patienten. Von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) werden die Begriffe „psychisch Kranke“ und „psychische Erkrankung“ als Stigma angesehen. Daher hat sich im offiziellen Sprachgebrauch die Bezeichnung „psychische Störung“ etabliert. Sowohl in der Psychiatrie als auch in der klinischen Psychologie befasst man sich mit den psychischen Störungen.

Verbreitung von psychischen Störungen

Laut Schätzungen leiden zirka 8 Millionen Deutsche unter psychischen Störungen, welche als behandlungsbedürftig eingestuft werden. Somit ist knapp jeder zehnte Bundesbürger betroffen. Jedoch führt man die stark gestiegene Anzahl psychischer Störungen nicht auf eine höhere Krankheitsfallzahl, sondern vielmehr auf eine bessere Diagnostik zurück. Im Laufe des Lebens besteht eine 50 %ige Gefahr, an einer psychischen Störung zu erkranken.

Behandlung einer psychischen Störung

Heutzutage sind korrekt diagnostizierte, psychische Störungen in der Mehrzahl gut heilbar. Soziotherapie, Psychotherapie und Psychopharmaka zeigen sich als gängige Behandlungsmethoden. Bereits ein 5-minütiger Aufenthalt im Grünen kann auf die Psyche einen positiven Effekt haben. Nach den Festlegungen im Landesrecht kann eine Zwangsbehandlung erfolgen, wenn beim Patienten die nötige Einsicht für das Vorliegen der psychischen Störung fehlt. Bestimmte Pflegeeinrichtungen sowie ambulante Pflegedienste sind darauf spezialisiert, Patienten mit psychischen Störungen eine spezielle psychiatrische Betreuung angedeihen zu lassen.

Beatmungspflege

Ursachen für die Beatmungspflege

Häufig leiden pflegebedürftige Menschen unter Störungen der Atemmuskulatur und bekommen so Schwierigkeiten mit der selbständigen Atmung. Eine spezielle Beatmungspflege, die eine ausrechende Sauerstoffzufuhr gewährleistet, wird dann notwendig. Wird eine pflegebedürftige Person beatmungspflichtig, so muss über die Art und Einstellungen der Beatmung ein Arzt entscheiden. Häufig können Beatmungspatienten in der so genannten Heimbeatmung in der eigenen Wohnung versorgt werden. Ambulante Pflegedienste überwachen auf die Verordnung des Arztes hin die Beatmungspflege.

Betreuung in der Beatmungspflege

In der Beatmungspflege ist es zwingend notwendig, dass die Pflege von examinierten Pflegekräften durchgeführt wird. Ebenfalls wichtig ist es, dass alle drei Monate eine Untersuchung des Pflegebedürftigen durch einen Facharzt erfolgt, um die Beatmungsparameter zu kontrollieren. Nur auf diese Art kann eine fachgerechte Beatmungspflege gesichert werden.

Fachkräfte, die die Versorgung von Beatmungspatienten übernehmen, sind dazu angehalten, die ordnungsgemäße Funktion der Beatmungsgeräte im Auge zu behalten und für eine hygienische Umgebung sowie eine regelmäßige Erneuerung von Beatmungsschläuchen zu sorgen. Zu den Aufgaben des Pflegepersonals gehört in der Beatmungspflege auch das endotracheale Absaugen, bei dem Atemsekrete und Schleim aus den Luftwegen mittels Unterdruck entfernt werden. Dadurch werden die Atemwege des Beatmungspatienten befreit.

Beatmungspflege in der häuslichen Pflege

Dem Grundsatz der Pflegeversicherungen entsprechend gilt auch bei der Heimbeatmung: “ambulant vor stationär”.  Wird ein Pflegebedürftiger zum Beatmungspatienten, so können alle Vorbereitungen für die Heimbeatmung von den Angehörigen mit Hilfe einer Hauskrankenpflege getroffen werden. Die Kostenübernahme beantragt der Pflegedienst und kann entsprechend die Entlassung des Beatmungspatienten aus der Klinik, sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind, organisieren.