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Epilepsie

Ursprünglich wurde die Epilepsie als Fallsucht oder auch Krampfleiden bezeichnet. Das Krankheitsbild zeichnet sich durch einen spontan auftretenden Krampfanfall aus, der ohne erkennbare Ursache ausgelöst wurde. Ein epileptischer Krampfanfall wird ausgelöst durch bestimmte Entladungen im Gehirn, die zu unwillkürlichen Befindungs- und Verhaltensstörungen auslösen.

Epilepsie – die Diagnose

Neben der Krankengeschichte wird für die Diagnose auch eine Hirnstromkurve angefertigt. Ebenfalls zur Routinediagnostik werden bildgebende Untersuchungen benötigt. Krampfunterdrückende Medikamente können zur Epilepsie-Behandlung eingesetzt werden. Spricht der Patient darauf nicht an, so können auch andere Methoden zum Einsatz kommen. Grundsätzlich bedeutet eine Epilepsie-Erkrankung Auswirkungen auf das Alltagsleben des Patienten, welche bei der Behandlung berücksichtigt werden und in die Betreuung und Pflege einbezogen werden müssen. Epilepsie kann übrigens nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Haustieren in ähnlicher Form auftreten.

Krankheitsbild der Epilepsie

Einen generalisierten Krampfanfall kann generell jeder Mensch erleiden, wenn das Gehirn einem chemischen oder physikalischen Reiz ausgesetzt wird. Zirka 10 % aller Menschen verfügen über eine erhöhte Krampfbereitschaft, die häufig nur im EEG nachgewiesen werden kann. Ungefähr 4 – 5  % aller Menschen erleiden im Laufe ihres Lebens einmal oder mehrmals einen epileptischen Anfall, der sich meist nicht mehr wiederholt. Von diesen gelegentlichen Krämpfen unterscheidet sich die Aktive Epilepsie, bei der es sich um ein fortschreitendes Krampfleiden handelt. Hiervon sind in Deutschland zirka 0.5 – 1% der Bevölkerung betroffen.